Über mich ...
Auf den Fotos seht ihr mich mit unseren damaligen Magyar Vizsla Hündinnen Annie und Lulu.
Angefangen habe ich in Balve 2011 als Hundetrainerin zu arbeiten. Meine Internetseite Problemhundehilfe Sauerland war der Beginn.
Seit Ende 2020 wohnen wir in Sundern-Hellefeld. Hier habe ich deutlich mehr Möglichkeiten, so dass die Hundehalter zu mir kommen können.
Aktuell haben wir nur noch unsere Chihuahua Hündin Lila. Vor 9 Jahren habe ich sie übernommen.
Meine Erfahrungen als Hundetrainerin in den letzten 17 Jahren haben mich gelehrt, dass Geduld, Kontinuität, Empathie und das Streben nach kontinuierlichem Lernen der Schlüssel zu einer erfolgreichen Beziehung zwischen Mensch und Hund sind. Jeder Hund ist einzigartig und verdient eine individuelle Betrachtung.
Im Laufe meiner Tätigkeit als Hundetrainerin habe ich mich zunehmend mit der Ausbildung von Jagdhunden beschäftigt. Diese wunderbaren Hunde zeichnen sich nicht nur durch ihre Fähigkeiten und Intelligenz aus, sondern auch durch ihre innere Motivation, die es ihnen ermöglicht, komplexe Aufgaben zu erlernen und auszuführen. Die Arbeit mit diesen Hunden ist nicht nur eine Berufung für mich, sondern auch eine Leidenschaft, die immer wieder neue Facetten zeigt.
Diese Aufgabe verlangt nicht nur Fachkenntnis und Erfahrung, sondern auch ein tiefes Verständnis für die individuellen Bedürfnisse und Charakterzüge jedes einzelnen Hundes. Durch ein gezieltes Training konnte ich bereits zahlreiche Hunde erfolgreich anlernen und ausbilden, was nicht nur für die Hunde selbst, sondern auch für ihre Halter von großem Mehrwert war!
Ein besonders spannender Aspekt meiner Arbeit ist die Herausforderung, aggressive oder ängstliche Hunde zu trainieren. Diese Hunde bringen oft eine Vielzahl von emotionalen Barrieren mit, die es zu überwinden gilt. Doch mit Geduld, Empathie und den richtigen Herangehensweisen kann man erstaunliche Fortschritte erzielen. Es ist faszinierend zu beobachten, wie schnell sich die Hunde an das Training anpassen. Ein ängstlicher Labrador, der anfangs schüchtern und zurückhaltend war, kann binnen kurzer Zeit Selbstvertrauen entwickeln und mit Begeisterung an der Arbeit teilnehmen.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt oft in einer behutsamen Herangehensweise und den Hunden Führung und Sicherheit zu vermitteln. Ich setze auf positive Verstärkung, um sowohl die Bindung zum Hund zu stärken als auch dessen Motivation zu fördern. Es ist ein Prozess, der oft viel Zeit und Konsequenz erfordert, aber die Belohnung sind glückliche und ausgeglichene Hunde, die bereit sind, mit ihrem Menschen zusammenzuarbeiten.
Da ich lösungsorientiert mit den Hundehaltern und ihren Hunden arbeite, finde ich schnell einen ganz guten Weg. Mein Fokus liegt darauf, gemeinsam praktische und effektive Lösungen zu entwickeln, die auf die individuellen Bedürfnisse von Mensch und Tier abgestimmt sind. So schaffen wir eine vertrauensvolle Basis, die den Alltag erleichtert und langfristig für Harmonie sorgt.
Auf Facebook oder Instagram werdet ihr meine Hundeschule nicht finden.
Ich bin einfach kein Fan davon, vor der Kamera zu stehen. Social Media ist nicht mein persönliches Ding für Werbung und ich ziehe es vor, im Hintergrund zu bleiben. Ich genieße es, die Dinge offline zu erleben und meine Zeit mit echten Gesprächen und Erlebnissen zu verbringen. Es ist einfach entspannter.
Die Google Bewertungen sind noch ausbaufähig! Da könnten deutlich mehr Bewertungen stehen. Ich möchte meine Kunden damit aber nicht nerven, wenn sie mir keine Bewertung schreiben möchten oder es vergessen haben.
Ich freue mich auf viele weitere Jahre voller schöner Begegnungen und lehrreicher Momente im Hundetraining.
Ich hoffe, meine Erfahrungen inspirieren auch euch, das Training mit eurem Hund positiv und nachhaltig zu gestalten!
Neue Wege gehen ...
Gutes Hundetraining ist in der Tat ein Marathon, kein Sprint, und Verhaltensänderung – sowohl beim Hund als auch beim Menschen – erfordert Geduld, Konsequenz und Zeit.
Wenn ein falscher Weg eingeschlagen wurde, ist es absolut normal, dass die Umstellung Zeit in Anspruch nimmt. Hier sind die wichtigsten Punkte, warum das so ist und wie der neue Weg gelingt:
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Gewohnheiten durchbrechen: Hunde sind Gewohnheitstiere. Unerwünschtes Verhalten, das über Monate oder Jahre gefestigt wurde, lässt sich nicht in wenigen Tagen löschen. Es dauert oft Wochen bis Monate, bis alte Verknüpfungen durch neue, positive Erfahrungen ersetzt werden.
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Neues Vertrauen aufbauen: Wurde der "falsche Weg" (z. B. durch zu viel Härte oder Missverständnisse) gewählt, ist oft das Vertrauen gestört. Der erste Schritt des neuen Weges ist es, dieses Vertrauen durch Ruhe, Sicherheit und positive Verstärkung wiederherzustellen.
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Der "3-3-3" Prozess: Auch bei der Umstellung von Trainingsmethoden durchläuft der Hund oft Anpassungsphasen: 3 Tage Ankommen (Stress abbauen), 3 Wochen Routine finden, 3 Monate Vertrauen festigen.
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Positive Verstärkung statt Korrektur: Der moderne, bessere Weg konzentriert sich darauf, dem Hund das richtige Verhalten beizubringen, anstatt nur das falsche zu unterbinden. Das dauert im ersten Moment vielleicht länger, führt aber zu einer freudigen Mitarbeit des Hundes.
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Konsequenz beim Menschen: Der schwierigste Teil ist oft die Umstellung beim Menschen. Es erfordert Disziplin, in jeder Situation den neuen, fairen Weg zu gehen und nicht in alte Verhaltensmuster zurückzufallen.
Fazit: Wenn Sie feststellen, dass der alte Weg nicht funktioniert hat, ist der wichtigste Schritt, abzubrechen, innezuhalten und professionelle Unterstützung zu suchen, die auf positiver Verstärkung basiert. Es ist nie zu spät, einen neuen, gemeinsamen Weg zu finden.







Individuelle Bedürfnisse im Fokus
Jeder Hund ist einzigartig und bringt seinen ganz eigenen Erfahrungshorizont mit. Unterschiede im Lernstand, im Temperament und der sozialen Fähigkeiten können in großen Gruppen zu Stress und Unbehagen führen.
Hunde erleben in ihrem Leben eine Vielzahl von Stressoren. Diese können sowohl positiver als auch negativer Natur sein und spielen eine entscheidende Rolle in der Entwicklung und Erziehung unserer Hunde. Stress ist ein natürlicher Bestandteil des Lebens und kann sogar förderlich sein, wenn er in einem gesunden Maß auftritt. Allerdings ist es wichtig zu erkennen, dass zu viel Stress hinderlich für das Lernen und die allgemeine Lebensqualität eines Hundes sein kann.
Positiver Stress, auch als Eustress bezeichnet, tritt auf, wenn Hunde neuen Herausforderungen begegnen, die sie motivieren und ihre Fähigkeiten erweitern. Beispielsweise kann das Erlernen neuer Tricks oder das Spielen mit anderen Hunden eine Quelle positiver Aufregung sein. Unter solchen Bedingungen sind Hunde oft bereit, neues Wissen aufzunehmen und ihre sozialen Fähigkeiten zu verbessern.
Auf der anderen Seite gibt es auch negativen Stress, oder Distress, der durch Überforderung, Angst oder ungewohnte Situationen ausgelöst wird. Wenn Hunde über einen längeren Zeitraum hinweg diesen negativen Stressoren ausgesetzt sind, kann dies zu Verhaltensproblemen, gesundheitlichen Problemen und einer verminderten Lernfähigkeit führen. Ein Beispiel hierfür wäre, wenn ein Hund zu viel Zeit in einer lauten Umgebung verbringt oder ständig mit unangenehmen Reizen konfrontiert wird.
Die sog. Zwangsvergesellschaftungen, bei denen Hunde mit unterschiedlichsten Charakteren und Lernständen konfrontiert werden, können mehr schaden als nützen.
Stattdessen ist es mir ein Anliegen, die spezifischen Bedürfnisse jedes Hundes zu erkennen und ihn in seinem individuellen Tempo zu fördern.
Kleinere Gruppen für mehr Aufmerksamkeit
Um sicherzustellen, dass jeder Hund die Aufmerksamkeit und Unterstützung erhält, die er benötigt, halte ich meine Gruppen klein. Dies ermöglicht eine intensivere Betreuung und verhindert, dass sich Hunde überfordert fühlen oder in stressige Situationen geraten.
In einer kleineren Gruppe kann ich gezielt auf die Fragen jedes Teilnehmers eingehen, was zu einem positiven Trainingserlebnis führt.
Stärkung des Vertrauens
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Vertrauen, das zwischen Hund und Halter sowie innerhalb der Gruppe aufgebaut wird. In einem entspannten Rahmen, wo nicht zu viele Reize auf einen Hund einwirken, kann dieses Vertrauen wachsen. Hunde, die sicher und geerdet sind, lernen besser und schneller. Mein Ziel ist es, eine Umgebung zu schaffen, in der sich sowohl die Hunde als auch ihre Halter wohlfühlen.