Jagdhundausbildung

Das Training findet ganzjährig statt in regelmäßigen Abständen an verschiedenen Orten.

Wenn Sie Fragen zum Training haben können Sie mir auch gern eine Nachricht schreiben! Bitte teilen Sie mir auch mit, wann ich Sie telefonisch erreichen kann. Vielen Dank!

silvy.fischer@t-online.de

Bindung zum Menschen aufbauen

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Grundgehorsam

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Ausbildung

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Jagdhunde richtig fördern!

Unsere Hunde sind Beutegreifer, denen wir das Jagen nicht abgewöhnen können. Durch alternative Beschäftigungsformen ist es jedoch möglich, auch bei passionierten Jagdhunden bzw. bei Hunden mit starker jagdlicher Motivation, das Jagdverhalten kontrollier- und händelbar zu machen. Durch zeitgemäßes, gut aufgebautes Training lässt sich dann auch dieser Hund, durch den Alltag bzw. durch schwierige Situationen „steuern“. Im Grunde genommen sind hier die gleichen Beschäftigungsformen zu nennen wie beim Jagdgebrauchshund in der Saisonpause: Apportiertraining, Fährtentraining oder Suche sowie Reizangeltraining. Kombiniert mit einem zuverlässigen Rückruf- bzw. Abbruchsignal sowie intensivem Impulskontrolltraining ist sehr häufig auch ein Freilauf dieser jagdlich passionierten Hunde möglich. Voraussetzung hierfür ist jedoch auch, dass der Halter seinen jagdlich passionierten Hund gut „lesen und verstehen“ kann und weiß, wie er ihn innerhalb seiner jagdlichen Motivation über eine „angemessene Belohnung“ so beeinflussen kann, dass der Hund mit seiner Aufmerksamkeit bzw. Orientierung bei seinem Menschen bleibt und weiter mit ihm kooperiert.

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Der Mensch sollte in der Lage sein ...

anhand der Körpersprache seines Hundes, den Beginn des „Jagens“ zu erkennen, denn wenn der Hund erst einmal dem Hasen hinterherhetzt, ist es eigentlich bereits zu spät. Der Hund kann dann meist erst zurückgerufen werden, wenn er die Beute erjagt hat oder wenn er einsieht, dass er keine Chance hat, das Tier zu bekommen, und das kann dauern!

Das Jagdverhalten unserer Hunde besteht aus einer sogenannten Handlungskette: Orten – Fixieren – Anpirschen – Hetzen – Packen – Töten – Zerreißen – Fressen, deren einzelne Bestandteile je nach Rasse und Einsatzschwerpunkt unterschiedlich ausgeprägt sind. Bei allen Jagdhundrassen sieht man die Veranlagung, dass das „Jagen“ nicht erst mit dem Losrennen - also dem Hetzen - beginnt, sondern bereits mit dem Beobachten - dem sogenannten Orten. Kann ich diesen Zeitpunkt erkennen und habe den Grundstein durch ein entsprechendes Training gelegt, kann ich genau „jetzt“ eingreifen und somit den weiteren Ablauf der Handlung steuern. Damit der Jagdhund auf den Rückruf bzw. die Ansprache seines Menschen freudig reagiert und den Hasen laufen lässt, muss als Belohnung eine Alternative gefunden werden, die der „verpassten Chance“ entspricht.

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Schwimmtraining

Erinnerung an unsere verstorbene Magyar Vizsla Hündin Lulu - bei der zuverlässigen, ruhigen Wasserarbeit 2019