Hausbesuch:

Hunde bis maximal ca. 45 kg.

2 Stunden bei Ihnen zu Hause. 

140,00 €uro

Für die weitere Zusammenarbeit erstelle ich ein Angebot!

Hinzu kommt noch eine Fahrtkostenpauschale zum Wohnort!

Ich helfe Ihnen vor Ort bei:

  • der Welpen Eingewöhnung

  • bei Verhaltensauffälligkeiten

  • bei Fehlverhalten

  • bei Aggressionsproblemen

  • bei unsicheren, ängstlichen Verhaltensweisen

  • bei Prägeschäden/Deprivationsschäden

  • Was ist das Deprivationssyndrom? sensorische Deprivation. Tritt dieser Entzug auf, ehe das Individuum voll erwachsen ist, können dadurch bestimmte Gehirnbereiche nicht vollständig entwickelt werden oder auch körperliche Entwicklung gestört werden. Das wäre dann ein Deprivationsschaden.

Homeoffice mit Hund
 
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Wie entsteht ein Deprivationssyndrom?

Wie wirkt es sich auf den Alltag des Hundes aus und ist es therapierbar?

Deprivationssyndrom ist der Überbegriff der alle Deprivationsschäden (Mangel an Umwelt- und/oder Sozialreizen) zusammenfasst.

Beim Deprivationssyndrom handelt es sich um eine Entwicklungsstörung. Die Fähigkeit des Hundes sich mit seiner Umwelt auseinander zu setzen ist vermindert und er reagiert „unverhältnismäßig“ auf seine Umwelt. Das kann sich zum Beispiel dahingehend äußern, dass der Hund unsicher bis aggressiv reagiert in Bezug auf andere Lebewesen, Objekte und Situationen. Es ist jedoch nicht jeder Hund, der unverhältnismäßig reagiert automatisch ein deprivierter Hund.

Das Deprivationssyndrom basiert unter anderem auf einem Mangel an Umwelt- und Sozialreizen in den wichtigsten Entwicklungsphasen eines Hundes. Aufgrund der mangelnden Reize während der Entwicklungs- bzw. Sozialisationsphase hat sich das Gehirn des Welpen nicht optimal entwickelt.

Das Deprivationssyndrom besteht ein Leben lang

Der Welpe konnte keine „Fähigkeiten/Strategien“ entwickeln, um mit den alltäglichen Umwelt- und Sozialreizen umzugehen und stuft dementsprechend als erwachsener Hund unbekannte Reize als „potenziell bedrohlich“ ein.


Was aus evolutionärer Sicht natürlich Sinn macht, um das Überleben und die eigene körperliche Unversehrtheit zu sichern.

Das Gehirn des Welpen konnte sich somit nicht optimal entwickeln und der Welpe wurde nicht ausreichend auf das Leben vorbereiten. Das erklärt, wieso viele Welpen aus dem Auslandstierschutz aus Tötungs- oder Auffangstationen mit unserem Leben im städtischen Umfeld häufig überfordert sind und Verhaltensauffälligkeiten entwickeln (können).

Wurde ein Welpe in einer Tötungs- oder Auffangstation ausschließlich im Zwinger gehalten, ohne Sozialkontakte oder Umweltreize (Straßenverkehr, Kontakt zu unterschiedlichen Menschen, Sraßenbahn, Staubsauger, Wind, Regen, etc.), besteht die Möglichkeit eines Deprivationssyndroms.


Es spielen noch weitere Faktoren eine Rolle, wie unter anderem die Rasse(mischung), das Wesen des Hundes, die sonstige Haltung und wie lange der Welpe dem Mangel ausgesetzt war.

Gezieltes Training hilft!

Durch gezieltes Training können, je nach Schweregrad, Fortschritte erzielt oder Deprivationsschäden kompensiert werden und somit betroffenen Hunden und deren Halterinnen eine bessere Lebensqualität geboten werden.

Meist werden das Deprivationssyndrom, bzw. Deprivationsschäden im Zusammenhang mit Welpen genannt.


Jedoch können auch erwachsene Hunde, die während ihrer Welpenzeit ausreichend Umwelt- und Sozialreize kennenlernen durften unter Deprivationsschäden leiden.  Zum Beispiel nach einem längeren Tierheimaufenthalt, reiner Gartenhaltung oder einer schwerwiegenden Verletzung aufgrund dessen sie länger keinen Sozial- und Umweltreizen ausgesetzt waren. Da sich jedoch bei diesen Hunden das Gehirn während der Welpenzeit normal entwickelt hat, ist die Eingliederung in den Alltag mit all seinen Umweltreizen leichter.